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    Zweites Leben für ein „Bridge“-Filmrequisit

    Potsdamer und Berliner erinnern sich: Ende 2014 war die Glienicker Brücke fünf Tage lang komplett gesperrt. Für Steven Spielberg und Co. Denn hier wurde für den inzwischen oscargekrönten Film „Bridge of Spies – Der Unterhändler" mit Tom Hanks gedreht. Die Handwerker von Studio Babelsberg haben dafür u.a. auch das DDR-Emblem nachgebaut und an die Ostseite Brücke gehängt. Das über 100 Kilo schwere Originalrequisit wurde nun noch einmal aufgehübscht und durch Studiochef Carl Woebcken an Mathias Döpfner übergeben. Der Springer-Vorstand ist seit einigen Jahren auch Eigentümer der Villa Schöningen. Direkt an der Glienicker Brücke gelegen, beherbergt das Haus u.a. eine Dauerausstellung zur deutsch-deutschen Teilung mit dem Schwerpunkt der Geschichte der Glienicker Brücke und des Mauerstreifens, der direkt am Haus entlang verlief. Seinen Platz soll es im zweiten Raum der Ausstellung bekommen, dort werden unter anderem originale Grenzzaunelemente gezeigt. Eventuell werde das Emblem auch mit einer Videoinstallation ergänzt, so Döpfner. Laut Studioleitung ist die Schenkung des Originalrequisits auch ein nachträgliches kleines Dankeschön für die Unterstützung des Teams der Villa Schöningen während der Dreharbeiten. „Die Villa war Teil des Sets – und es war schweinekalt", erinnerte sich Studio Babelsberg-Vorstand Carl Woebcken. Die Komparsen und die Schauspieler hatten sich in der Villa aufwärmen können. Döpfner besuchte zweimal das Filmset, traf dort Spielberg, leider aber nicht Tom Hanks Dabei sei die Idee entstanden, das Requisit für das Museum zu nutzen. Woebcken freute sich, dass der Ausstattungsgegenstand „ein zweites Leben" erhält und nicht auf den Müll muss.

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