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    Sehsüchte 2018: Viele Preise für deutsche Festivalbeiträge

    Die offizielle Preisgala war auch in diesem Jahr der feierliche Abschluss des Sehsüchte-Filmfestivals der Filmuniversität Konrad Wolf Babelsberg. Die Preise in den 11 Kategorien waren insgesamt mit einem Wert von über 40.000€ dotiert. Der Hauptpreis ging an den Film BRUT von Constantin Hatz (Filmakademie Baden-Württemberg).Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass er die Zuschauer*innen mit auf eine Reise zu den Abgründen der weiblichen Seele nimmt. BRUT stelle seine Perfektion ebenso zur Schau, wie er sie infrage stellt.

    Den Preis für den besten Spielfilm kurz gewann RÅ (Regie: Sophia Bösch). Die Produktion der Filmuni Babelsberg war bereits auf der Berlinale zu sehen. Die Geschichte einer Initiation wird zu einer Sinneserfahrung. Die Jury war begeistert von RÅs objektiver Natur, emporsteigend von einer anteilnehmenden und ganzheitlichen Perspektive.

    Die Jury von Dokumentarfilm lang zeichnete MEUTHEN’S PARTY (Regie: Marc Eberhardt, Filmakademie Baden-Württemberg) aus. Die Kamera bleibt immer nah am doppelten Spiel des Protagonisten Jörg Meuthen von der AfD und decodiert dieses. Laut der Dokumentarfilmjury ist es ein wichtiger Film, der genau beobachtet und uns einlädt, darüber nachzudenken, wie Rechtspopulisten es schaffen, in der Mitte unserer Gesellschaft rechtes Gedankengut - wieder - salonfähig und erfolgreich zu machen.

    In der Kategorie Dokumentarfilm kurz überzeugte KRISTIANS PRELUDE des niederländischen Winand Derks van de Ven. Die Jury empfand es als große Kunst, dass der Film das Gefühl von Betroffenheit vermittelte, ohne selbst betroffen zu sein. Motto des diesjährigen Festivals waren Metamorphosen aller Art.

    Bei der nunmehr 47. Ausgabe des Internationalen Studierendenfestivals zeigte an 5 Tagen insgesamt 126 Filme und 16 Musikvideos aus 30 Ländern, es gab mehr als 1000 Einreichungen. Das 43köpige Festivalteam organisierte zusätzlich 20 Veranstaltungen für ein attraktives Rahmenprogramm.

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